← Alle Beiträge
02. März 2026 · Privat · 3 min Lesezeit

Homeoffice-Pauschale: Die neue Obergrenze und ein häufiger Fehler.

Sechs Euro pro Tag, maximal 210 Tage pro Jahr — bis zu 1.260 € jährlich. Soweit die Theorie. In der Praxis verschenken viele Arbeitnehmer/innen bares Geld, weil sie eine entscheidende Regel übersehen.

Der häufigste Fehler

Wer die Homeoffice-Pauschale nutzt, sollte trotzdem prüfen, ob die Werbungskosten-Pauschale von 1.230 € ohnehin überschritten wird. Denn die Homeoffice-Pauschale ist nicht zusätzlich — sie zählt mit in die Werbungskosten. Wer also keine weiteren Kosten geltend macht, holt sich aus 1.260 € Homeoffice-Pauschale nur 30 € Mehrwert heraus.

Wann es sich richtig lohnt

Die Pauschale wird wertvoll, wenn weitere Werbungskosten dazukommen: Fortbildung, Arbeitsmittel, doppelte Haushaltsführung, Fahrtkosten zu anderen Tätigkeitsstätten. Dann sprengen Sie die 1.230 €-Pauschale — und jeder Euro Homeoffice-Pauschale zählt zusätzlich.

Was Sie dokumentieren sollten

  • Eine einfache Liste der Homeoffice-Tage (Datum + „HO")
  • Keine doppelte Berechnung mit der Entfernungspauschale am selben Tag
  • Bei Selbstständigen: Trennung von Betriebsausgaben und privater Nutzung