Homeoffice-Pauschale: Die neue Obergrenze und ein häufiger Fehler.
Sechs Euro pro Tag, maximal 210 Tage pro Jahr — bis zu 1.260 € jährlich. Soweit die Theorie. In der Praxis verschenken viele Arbeitnehmer/innen bares Geld, weil sie eine entscheidende Regel übersehen.
Der häufigste Fehler
Wer die Homeoffice-Pauschale nutzt, sollte trotzdem prüfen, ob die Werbungskosten-Pauschale von 1.230 € ohnehin überschritten wird. Denn die Homeoffice-Pauschale ist nicht zusätzlich — sie zählt mit in die Werbungskosten. Wer also keine weiteren Kosten geltend macht, holt sich aus 1.260 € Homeoffice-Pauschale nur 30 € Mehrwert heraus.
Wann es sich richtig lohnt
Die Pauschale wird wertvoll, wenn weitere Werbungskosten dazukommen: Fortbildung, Arbeitsmittel, doppelte Haushaltsführung, Fahrtkosten zu anderen Tätigkeitsstätten. Dann sprengen Sie die 1.230 €-Pauschale — und jeder Euro Homeoffice-Pauschale zählt zusätzlich.
Was Sie dokumentieren sollten
- →Eine einfache Liste der Homeoffice-Tage (Datum + „HO")
- →Keine doppelte Berechnung mit der Entfernungspauschale am selben Tag
- →Bei Selbstständigen: Trennung von Betriebsausgaben und privater Nutzung